Das Mannheimer Bündnis

Die Mannheimer Stadtgesellschaft ist geprägt durch ihre vielfältige Bevölkerung. Bei der Vielzahl der unterschiedlichen Lebenserfahrungen und -entwürfe, Selbstverständnisse und Perspektiven der hier lebenden Menschen und Gruppen ist ein respektvolles Miteinander keine Selbstverständlichkeit. Ein gelingendes Zusammenleben braucht vielmehr ein Grundverständnis über die Werte des Miteinanders sowie eine ständige Pflege und das Engagement aller gesellschaftlichen Kräfte.

Mannheimer Erklärung für ein Zusammenleben in Vielfalt

Die Mannheimer Erklärung bringt die gemeinsame Wertegrundlage für ein respektvolles Zusammenleben in unserer von Vielfalt geprägten Stadt zum Ausdruck. Mit der Unterzeichnung der Mannheimer Erklärung bekennen sich die Institutionen öffentlich, sich für ein respektvolles Miteinander und gegen Diskriminierung stark zu machen. Im Sinne einer freiwilligen Partnerschaft formieren die Unterzeichner*innen dabei das Mannheimer Bündnis.

Mannheimer Bündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt

Das Mannheimer Bündnis ist eine Plattform, auf der die Bündnispartner*innen ihre Kräfte mit dem Ziel verbinden, ein respektvolles Zusammenleben in Vielfalt zu fördern und sich gegen die unterschiedlichen Formen der Herabsetzung und Diskriminierung zu engagieren – sei es beispielsweise aufgrund der sozialen oder ethnischen Herkunft, der Hautfarbe, des Geschlechts, der geistigen, psychischen oder körperlichen Fähigkeiten, des Lebensalters, der sexuellen oder geschlechtlichen Identität, der Religion oder Weltanschauung.

Die Partner*innen kommen aus unterschiedlichen Bereichen der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung und bringen gleichfalls verschiedene Vielfaltsperspektiven ein. Im Rahmen des Bündnisses haben sie die Möglichkeiten,

  • bei Vernetzungsveranstaltungen Erfahrungen und Expertisen auszutauschen,
  • neue Kooperationspartner*innen über bekannte Netzwerkstrukturen hinweg zu gewinnen (Kooperationsbörse) und sich in gemeinsamen oder abgestimmten Projekten oder Aktionen einzubringen (Bündnisaktionstage),
  • sich über Begegnungsformate und Qualifizierungsangebote institutionell für Diversität zu öffnen,
  • über eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit den geleisteten Einsatz sichtbarer zu machen und
  • das Bündnis als einen Ort der konstruktiven Konfliktbearbeitung zu nutzen.

Hierbei gilt das Prinzip der Freiwilligkeit, dass sich alle Bündnispartner*innen im Rahmen ihrer jeweiligen individuellen und strukturellen Möglichkeiten bei den unterschiedlichen Bündnisangeboten einbringen können.

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